Archiv für den Monat Juni, 2010

6. Nicht zu dicht bepflanzen

Wurzeldruck von anderen Pflanzen mögen Rosen nicht besonders. Das gilt für Bäume und tiefwurzelnde Stauden. Deshalb halten sie beim Einpflanzen einen ausreichenden Abstand zu Bäumen und Stauden ein. Wird dies nicht eingehalten, finden sie in kurzer zeit nur spärliche Blüten und mickrige Pflanzen vor.

5. ADR-Rosen sind besonders widerstandsfähig

Für die Gesundheit Ihrer Rosen können Sie schon was beim Einkauf tun. Kaufen Sie am Besten Ware mit ADR-Prädikat. Die “Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung” (ADR) gilt als der härteste Rosen-TÜV der Welt. Dies gilt für Strauch- und Kletterrosen.

Bei dem Test werden neue Rosensorten auf Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten überprüft. Und das ohne Einsatz von Chemie! Ebenfalls wird die Frosthärte und die Blühstärke getestet.

Jedoch sollten Sie nicht vergessen, dass auch ADR-Rosen eine sorgfältige Pflege benötigt, um perfekt zu gedeihen.

4. Winterschutz nicht vergessen

Wichtig bei den Rosen ist auch ein guter Winterschutz, da sie sehr frostanfällig sind. Bitte vergessen Sie dies nicht, denn dann haben Sie im Folgejahr große Schäden zu beklagen oder die ganze Pflanze erfriert. Dagegen hilft das sogenannte Anhäufeln. Dazu gibt man lockere Erde, zum Beispiel Komposterde, um den Strauch und bilden einen 15 bis 20 cm hohen Haufen rundherum. Dies hat den Vorteil, dass die unteren Knospen (auch Augen genannt) vor dem Frost geschützt sind. Mit Sackleinen, Jute oder Frostschutzflies packt man dagegen komplett die Strauch- und Kletterrosen, sowie Rosenstämmchen ein.

3. Fehlender Schnitt macht krankheitsanfällig

Ein fehlender Schnitt ist ein weiterer Fehler beim Rosenanbau. Im Frühjahr sollten Sie die geschädigten Äste bis ins gesunde Holz zurückschneiden.

Im Juni oder Juli,  nach der ersten Blüte, erfolgt der Sommerschnitt. Hier entfernen Sie alles was verblüht ist. Der Vorteil eines guten Schnitts ist, dass die Blüte gefördert wird und dass Krankheiten verhindert werden, da ein weniger dichter Strauch nach Regenfällen besser abtrocknet.

2. Richtig gießen und düngen

Häufig wird der Wasserbedarf bei Rosen überschätzt. Den Pflanzen genügt es, wenn man sie ein- bis zweimal pro Woche gut wässert. Auch im Sommer! Achten Sie darauf, dasss die Blätter nicht nass werden, denn so entstehen schnell  Krankheiten.

Rosen benötigen auch viele Nährstoffe , doch sollten Sie mit dem Düngen nicht übertreiben. Man sollte nicht länger als bis Ende Juli/Anfang August gedüngt werden, denn so können die Zweige nicht ausreichend verholzen und erfrieren somit im Winter.

Wir empfehlen eine dreistufige Düngung: Im März wird etwas Kompost auf dem Beet verteilt, Ende Mai und Ende Juli folgen je eine Düngung mit einem speziellen Rosendünger, z.B. unser COMPO Rosendünger für ein gesundes Wachstum.

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