Archiv für den Monat August, 2010

September: Pflanz-und Erntezeit

Der Herbst steht vor der Tür und somit wird es Zeit,  Ihren Garten jetzt schon für den Frühling vorzubereiten und die Früchte, die in Ihrem Garten gedeihen zu ernten.
Sie erhalten ein wunderschönes Blütenmeer, wenn Sie im Monat September anfangen, Blumenzwiebeln zu pflanzen. Blumen wie Narzissen und Tulpen müssen nun vor dem Frost noch unter die Erde. Rosenbeete, lichte Gehölzränder und Staudenrabatten sind ideale Standorte für die Blumenzwiebeln. Ein gut durchlässiger Boden wird von den Zwiebeln bevorzugt, da bei schweren Böden mit Staunässe die Gefahr besteht, dass die Zwiebeln verfaulen.
Ebenfalls ist es jetzt der perfekte Zeitpunkt nicht nur zum Neu-sondern auch zum Umpflanzen, da die milden Herbsttage die Wurzeln nochmal kräftig wachsen lassen.

Und nun kann auch das grosse Ernten beginnen!
Fallobst sollte täglich unter den Bäumen und den Sträuchern aufgesammelt werden, da es sich oft um madiges Obst handelt. Sonst können die Schädlinge in den Boden eindringen.  Diese brauchen Sie nun auch nicht mehr gießen oder düngen. Da es nun auch immer kälter wird sollten Sie in Ihrem Gemüsegarten Bohnen, Tomaten, Paprika und Blumenkohl immer nachts abdecken.
Aus den leckeren Früchten, die Sie  im Garten ernten (Äpfel,Pflaumen…etc) können Sie auch hervorragend Marmelade kochen.

Guten Appetit!

So Pflanzen Sie Bambus

Falls Sie sich schon lange überlegt haben einen Bambus zu Pflanzen, haben wir ein passendes Video für Sie, das Ihnen einfach und schnell erklärt was sie beim Pflanzen zu beachten haben. Lernen Sie mit diesen Videoanleitungen, wie Sie diverse Arbeiten in Ihrem Garten selbst ausführen können: www.hauenstein-rafz.ch/cms/seiten/videos/Pflanzung_von_Bambus.php?navid=24

Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr GartenHit24-Team!

Fotos und Videos von der Rhodo sind online!

Es ist schon ein paar Wochen her, seitdem man auf der Rhodo in Westerstede viele verschiedene Rhododendron Sorten und andere Pflanzen bestaunen konnte. Damit Sie bei so einem schönen Sommerwetter noch einmal ins Schwärmen geraten können, können sie auf www.rhodo.de/index.php?article_id=89 noch einmal fantastische Bilder und Videos ansehen.

Gartenarbeiten im August

In diesem Monat fallen noch einige Arbeiten an um Ihren Garten für die nächste Blüte und den Herbstmonaten bereit zu machen.
Jetzt ist der Zeitpunkt um Ziersträucher zurückzuschneiden. Damit der Lavendel seine kompakte Form behält wird dieser nach seiner Blüte um gut ein Drittel zurückgeschnitten. Dasselbe sollten Sie auch mit Zwerg-Spiere und Fingerkraut machen.

Ebenso ist es jetzt die Zeit um alte Triebe bei Gehölzen zu entfernen (zum Beispiel bei Forsythien).  Hierfür warten Sie noch deren Blüte ab und entfernen dann die alten und kranken Triebe. Auch sich überschneidene Triebe sollten Sie entfernen. Ein kräftiger Neuaustrieb wird durch die Rückschnitte gefördert.

Bei Rosen und Sommerflieder schneiden Sie nur das “Verblühte” zurück und kürzen zu lange Zweige, damit diese nicht bei den starken Winden in den Herbstmonaten abbrechen.

Durch das Ausputzen von “Verblühten”  in Ihren Balkonkästen vermeiden Sie Schimmel und Fäulnis und so hält Ihre Blütenpracht noch lange im  Herbst an.
Hier sollten Sie ebenfalls zu lange Triebe kürzen und schief gewachsenen Wuchs mit Stutzstäben korregieren. Für eine zusätzlich Nährstoffzufuhr sollten Sie einmal in der Woche Dünger ins Gießwasser geben.
Wenn Sie noch leere Balkonkästen haben, ist es für Sie optimal jetzt Herbstblüher hineinzupflanzen (zum Beispiel Heide oder Enzian).

Haben Sie Obststräucher und /oder Obstbäume im Garten empfehle ich Ihnen, diese ebenfalls zu schneiden und die alten Äste zu entfernen. Um sich den Winterschnitt zu ersparen, sollten Sie dieses auch mit den dicht wachsenden Zweigen im Kroninneren tun.

Für alle, die Ihr Gemüse und Ihre Kräuter am Liebsten im eigenen Garten anpflanzen: Jetzt ist die Zeit für Radieschen, Grünkohl, Feldsalat und Spinat.  Barbarakraut, Petersilie und Kümmel schmücken den Kräutergarten. Um deren Keimdauer zu verkürzen, sollten Sie die Samen zwei bis drei Tage in feuchtem Sand vorquellen lassen.

Rund ums Düngen

Pflanzen entziehen dem Boden, auf dem Sie gepflanzt wurden, Nährstoffe und organische Materialien. Diese sind für das Wachstum und das Überleben der Pflanze sehr wichtig.  Irgendwann jedoch ist der Boden “ausgebeutet” und braucht Entlastung für die Versorgung der Pflanzen. Hierfür können zwei Düngersorten unterschieden werden: Mineralischer und Organischer Dünger.

Der Hauptunterschied beider Sorten ist die Herkunft.

Während der mineralischer Dünger aus chemischen Verfahren hergestellt wird, ist der organischer Dünger aus natürlichen Materialien der Pflanzenwelt geschaffen (zum Beispiel Kompost).

Beide Arten der Düngung haben Ihre Vor-und Nachtteile. Der mineralischer Dünger ist leicht löslich und wird von den Wurzlen schnell aufgenommen.  Durch die künstliche Zufuhr von den Nährstoffen wird die Pflanze jedoch zur Trägheit animiert und bildet ihr Wurzelgeflecht nicht vollständig aus, da eine aktive Nahrungssuche überflüssig erscheint.
Der organische Dünger versorgt nicht direkt die Pflanze, sondern er bringt den ganzen Boden mit seinen Kulturen zum Leben und sorgt so für einen natürlichen Kreislauf. Der Boden wird mitunterstützt sich selbst zu regenerieren und dann kann die Pflanze wie gewohnt Nährstoffe aus ihm ziehen. Nachteil dieser Düngung ist allerdings, dass sie nicht nur sehr zeitaufwendig ist sondern auch viel Zeit braucht bis der natürliche Kreislauf sich eingespielt hat .