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Gartentipps für den Winter

1. Abdecken von immergrünen Pflanzen

In den Wintermonaten ist es für immergrüne Gehölze, wie zum Beispiel Kamelien, Kirschlorbeer, Buchsbaum oder Pieris, sehr von Vorteil, wenn sie vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Man mag es ja nicht glauben, aber zum größten Teil verursachen Dauerfröste mit Sonnenschein ein Vertrocknen der Pflanzen. Nun, es lässt sich folgendermaßen erklären:

Bei langer Frostperiode gefriert das obere Erdreich oder sogar der komplette Pflanzkübel. Das Wasser im Wurzelbereich ist in den festen Zustand gewechselt. Oben sind die grünen Blätter mit ihrer Aufgabe, bei Sonneneinstrahlung Photosynthese zu betreiben. Für diesen komplizierten chemischen Prozess ist Wasser unbedingt erforderlich. Dieses kann aber von unten her jetzt nicht mehr fließen und somit ist der Wasserkreislauf unterbrochen. Dieser schleichende Prozess, der zum Absterben einzelner Zweige und Triebe oder auch der ganzen Pflanze führen kann, ist dann manchmal erst später im Frühling zu erkennen.

Um das zu vermeiden reicht es meistens schon, wenn betroffene Pflanzen so abgedeckt werden, dass wenig bis keine Sonnenstrahlen die Blätter bescheinen. Denn das Licht ist der Auslöser für den Start der Photosynthese.

2. Schutz von Stämmen bei Bäumen

Auch die Stämme von neu gepflanzten Bäumen, wie Tulpenbaum (Catalpa) oder Ahorn (Acer), können im Winter bei langer Frostperiode zu Schaden kommen. Grade dann, wenn die Pflanzen noch frei und ungeschützt der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Das Problem hier ist, dass sich die Rinde auf der Sonnenseite sehr schnell erwärmt und die Rückseite im Frost bleibt. Durch diese Temperaturunterschiede im Holz kommt es zu Spannungen und somit schlimmstenfalls zu tiefen Rissen und Spalten im Baumstamm.

Um das zu vermeiden, sollte man sich einfach etwas überlegen, womit der Stamm schattiert wird, um sich dadurch nicht so schnell aufwärmen zu können.

Möglichkeiten gibt es viele, doch liegt es im Auge des Betrachters, wie das umgesetzt wird. Beispiele wären:

Jutetuch locker um Stamm wickeln, eine nicht gebrauchte Regenrinne an die Südseite des Stammes, die verbliebenen Zweige des Weihnachtsbaumes, die mit einem gefärbten Band locker am Stamm befestigt werden, …

3. Neupflanzungen kontrollieren

Wenn es im Herbst eine Neupflanzung im Garten gab, ist es sinnvoll bei Ende einer Frostperiode die neu gepflanzten Pflanzen zu kontrollieren. Bei einer schönen lockeren Erde kann es passieren, dass durch den Frost die Pflanzenballen nach oben gedrückt wurden. Diese müssen durch vorsichtiges Antreten wieder befestigt werden, damit die Pflanzen weiterhin Bodenschluß haben und rechtzeitig zum Frühjahr Wasser ziehen können.

 

Der triste November

Es wird immer kälter, das letzte Grün der nicht immergrünen Pflanzen verlässt uns und zurück bleiben kahle Gehölze. Der November zeigt uns deutlich, warum er der ” Totenmonat” genannt wird. Alle Gärtner, die Ihren Garten frei von immergünen Pflanzen halten, starren in ein grosses “Nichts”. Das allerdings sorgt auch dafür, dass im Garten nichts mehr zu tun ist. Blumenzwiebeln für das Frühjahr schlummern schon unter der Erde und bereiten sich auf Ihre Entfaltung vor, das Laub ist zusammengetragen und wurde vernichtet oder dient als Frostschutz für andere Pflanzen und das Obst der Bäume wurde geerntet. Das Pflanzenkalenderjahr geht jetzt in die Phase der Ruhe und Entspannung, bevor die anstrengenden Arbeiten im Frühjahr wieder los gehen.
Jetzt haben Sie ausreichend Zeit sich Gedanken zu machen, wie Sie Ihren Garten im nächsten Frühling gestalten wollen. Haben Sie schon an Kräuter-oder Steingärten gedacht? Im November können Sie sich Gedanken machen, ob Ihr Garten im nächsten Jahr wieder so aussehen soll wie im jetzigen, oder ob Sie was verändern wollen. Sie könnten neue Blumensorten pflanzen, vielleicht auch in anderen Konstellationen.
Sie könnten auch mit Buchsbäumen, die ja auch im Winter schön grün sind, eine Hecke oder einen dekorativen Blickfang planen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freinen Lauf und sammeln Sie viel Kraft fürs nächste Jahr.
Wir bieten Ihnen in unserem Shop auch zu den Festtagen wieder kleine Weihnachtsbäume an, die man einfach überall hinstellen kann. Auch damit lässt sich der Garten wunderbar schmücken.

Der Garten im Oktober

Das Jahr nähert sich den kalten Tagen und frostigen Nächten. Das wird für viele Pflanzen ein harter Kampf ums Überleben.  Somit sollten Sie alle winter empfindlichen Kübelpflanzen von der Terasse und dem Balkon holen und sie ins Haus stellen. Schneiden Sie alle verblühten Pflanzenteile ab und entsorgen Sie diese zum Beispiel auf  Ihrem Kompost.  Der Rasen kann ein letztes Mal gemäht und muss anschließend von allem Laub befreit werden, denn er braucht viel Licht. Das Laub können Sie in Ihren Beeten liegen lassen, wo er als natürlicher Schutz für die Wurzeln der Blumen dient.
Ihre Grünflächen sollten Sie mit kaliumhaltigen Dünger versorgen. Auch die Winterblüher benötigen nun ein wenig Dünger. Wichtig ist das Sie keinen stickstoffhaltigen Dünger verwenden. Wenn Sie noch keine Sämereien für das nächste Frühjahr gepflanzt und die winterharten Sträucher noch nicht zurückgeschnitten haben, so ist das nun die letzte Möglichkeit.  Auch ihre Kübel-und Beetpflanzen sollten Sie spätestens jetzt für den Winter abdecken. Kälteempfindliche Pflanzen, wie zum Beispiel Palmen und Kamelien sollten zusammengebunden werden.  Es gibt auch Steingärten, die keinen Frost und keine starke Kälte vertragen, darum sollten Sie diese ebenfalls abdecken. Wenn Sie noch winterharte Gewächse pflanzen wollen, dann nix wie los. Durch die Rest Wärme in diesem Monat können sich die Wurzeln noch optimal festigen.

Wenn Sie das alles erledigt haben, kann der Winter kommen!

Gartenarbeiten im Herbst

Auch an den windigen und unbeständigen Herbsttagen können  Sie einige Arbeiten in Ihrem Garten verrichten.  Zu einem sollten Sie nun schwere Böden umgraben. So dringt Frost in die Schollen und zerkleinert diese. Bei leichten Böden ist dies nicht unbedingt notwendig, jedoch können Sie durchs Umgraben Wurzelunkraut mit herausziehen. Dadurch haben Sie auch noch die Möglichkeit organisches Dünger dem Boden hinzuzufügen wie zum Beispiel Laub.  Dieses verrottet und stärkt die Pflanzen für Ihren nächsten Austrieb.
Wenn bei Ihnen im Garten zuviel Laub anfällt, können Sie diesen auch kompostieren. Wenn Sie keinen Komposthaufen besitzen, können Sie das Laub auch beseitigen, indem Sie es zu einem Haufen zusammenkehren, platt treten und dann mit Gartenkalk bestreuen. Auch so wird das Laub verrotten. Eichen-und Buchenlaub sind aufgrund ihres hohen Gelbsäurenanteils nicht für das Kompostieren geeignet. Allerdings können Sie das Buchenlaub hervorragend als Düngung für Orchideen benutzen. Hierfür das Laub gut trocknen und dann in kleinen Teilen beim Umtopfen Ihrer Orchideen mit unter die Erde mischen.
Wichtig!: Laub das krank aussieht nicht mit gesundem Laub kompostieren! So können die Erreger in den Boden gelangen und schaden Ihren Pflanzen.
Sie sollten Ihren Rasen bevor der Frost beginnt von allem Laub befreien, da dieser sonst anfängt zu faulen.  Unter Hecken können Sie Laub ruhig noch aufgetürmt liegen lassen, da es so als Unterschlupf für heimische Tiere dient( z.B. Igel).

September: Pflanz-und Erntezeit

Der Herbst steht vor der Tür und somit wird es Zeit,  Ihren Garten jetzt schon für den Frühling vorzubereiten und die Früchte, die in Ihrem Garten gedeihen zu ernten.
Sie erhalten ein wunderschönes Blütenmeer, wenn Sie im Monat September anfangen, Blumenzwiebeln zu pflanzen. Blumen wie Narzissen und Tulpen müssen nun vor dem Frost noch unter die Erde. Rosenbeete, lichte Gehölzränder und Staudenrabatten sind ideale Standorte für die Blumenzwiebeln. Ein gut durchlässiger Boden wird von den Zwiebeln bevorzugt, da bei schweren Böden mit Staunässe die Gefahr besteht, dass die Zwiebeln verfaulen.
Ebenfalls ist es jetzt der perfekte Zeitpunkt nicht nur zum Neu-sondern auch zum Umpflanzen, da die milden Herbsttage die Wurzeln nochmal kräftig wachsen lassen.

Und nun kann auch das grosse Ernten beginnen!
Fallobst sollte täglich unter den Bäumen und den Sträuchern aufgesammelt werden, da es sich oft um madiges Obst handelt. Sonst können die Schädlinge in den Boden eindringen.  Diese brauchen Sie nun auch nicht mehr gießen oder düngen. Da es nun auch immer kälter wird sollten Sie in Ihrem Gemüsegarten Bohnen, Tomaten, Paprika und Blumenkohl immer nachts abdecken.
Aus den leckeren Früchten, die Sie  im Garten ernten (Äpfel,Pflaumen…etc) können Sie auch hervorragend Marmelade kochen.

Guten Appetit!