Archiv für Kategorie ‘Schädlingsbekämpfung’

Was tun gegen Schorf…

Als Apfelschorf wird die weltweit bedeutendste Erkrankung von Apfelbäumen bezeichnet und im gewerbsmäßigen Obstbaum ein großes Problem darstellt.

Hierbei handelt es sich um einen Pilz, der in Sommern mit vielen Niederschlägen Blätter und Früchte befällt. Der Befall zeigt sich an den Blättern mit matt-olivgrünen, später braunen oder schwärzlichen Flecken, was zu einem vorzeitigen Blattverlust der Bäume führt. Die Früchte weisen meist dunkler gefärbte Flecken auf, in denen meist sternförmige Risse auftreten, in die die Fäulniserregern leicht eindringen können. Damit wird die Lagerfähigkeit des Obstes beeinträchtigt. Die Früchte selbst können jedoch bedenkenlos verzehrt werden.

Das Zusammenrechen oder -harken des abgefallenen Laubes und dessen fachgerechte Kompostierung dient dem Schutz vor übermäßigem Befall. Diese Maßnahme kann aber allenfalls im Kleingarten durchgeführt werden. Der Erwerbsanbau schützt die Bäume nach wie vor durch die auf einem Warndienst (Schorfprognose) basierende, terminlich gezielte Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, wie z.B. unser COMPO Mehltau-frei Kumulus® WG.

Birnengitterrost eine Pilzkrankheit…

Diese Pilzkrankheit ist durch die leuchtend rot-orangen Punkte auf den Blattoberseiten sehr auffällig. Aus der Blattunterseite findet man später warzenähnliche Gebilde. Jungen Obstbäumen kann diese Krankheit ernsten Schäden zufügen, bei älteren Bäumen im Hausgarten ist meist keine Bekämpfung notwendig.

Als Maßnahme sollten Sie die Pflanzen kontrollieren und keulige Verdickungen (oft mit orange-farbenen Auswüchsen) bis weit ins gesunde Holz zurückschneiden bzw. stark befallene Pflanzen ganz entfernen. Erste befallene Blätter gleich Auspflücken. Ab April eventuell mit einem Stärkungsmittel spritzen.


Effektiv Blattflecken bekämpfen…

Wenn Blattflecken an Pflanzen vorkommen, liegt es meist an Fehlern bei der Pflege. Bei den Pflegeanleitungen für die einzelnen Pflanzen findet man auch häufig Hinweise, woran es liegen kann, wenn die Pflanze Blattflecken ausbildet. Oft hat sie zu wenig Licht oder zu viel oder zu wenig Wasser oder Dünger.

Etwa 60 Prozent der Blattflecken gehen auf das Konto von Pilzbefall. Dabei zeigen sich erste Befallssymptome  meist in Form von gelben Flecken. Diese vergrößern sich rasch und verbräunen im Zentrum. Oft kommt es auch vor, dass einzelne Blattflecken zusammen fließen  und so ist dann das gesamte Blatt braun. Bei starkem Befall können sich die Blätter zusammenrollen und abfallen. Auf den Blattunterseiten sind an den Befallsstellen die 0,1 mm großen, schwarzen Fruchtkörper des Pilzes zu erkennen.

Zur Vorbeugung vor Pilzbefall sollte man das Falllaub entfernen, da sich darin die Sporen des Blattbräune-Pilzes bilden, welche im Frühjahr die neuen Blätter infizieren. Deshalb sollte man die Blätter nicht im eigenen Garten kompostieren.

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So bekämpfen Sie Sternrußtau…

Sternrußtau, auch Schwarzfleckenkrankheit genannt, ist eine der häufigsten Pilzkrankheiten der Rose, die aber auch andere Pflanzen, zum Beispiel den Lorbeer befällt. Die Blätter zeigen zunächst runde, schwarzbraune Flecken, die sich oft sternförmig ausbreiten. Die befallenen Blätter vergilben und fallen schließlich ab.

Um einer Erkrankung vorzubeugen, ist es wichtig, durch eine entsprechende Nährstoffversorgung die Widerstandskraft der Pflanze zu erhöhen. Da der Befall nur schwer zu bekämpfen ist, empfiehlt es sich, dass die Pflanzen schon ab Mai vorbeugend gespritzt werden. Beim Gießen muss darauf geachtet werden, dass nur an die Wurzel gegossen wird, um dem Pilz kein feuchtes Klima auf den Blättern zu bieten.

Ist die Pflanze erkrankt, muss sie mit einem geeigneten Spritzmittel behandelt werden. Kranke Blätter sowie befallene Triebe sind zu entfernen und in der Mülltonne zu entsorgen, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

Neben der Anwendung von Pflanzenschutzpräparaten empfiehlt sich auch das Abspritzen der Rosen mit Schachtelhalmtee. Ab Frühjahr sollte man die Rosen regelmäßig mit ausgegorener Brennesseljauche gießen und den Boden mit Holzasche der Buche bestreuen.

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Pflanzen vor Rost schützen…

Rostpilze sind mit ihrem hohen Vermehrungs- und Schädigungspotenzial gefürchtet. Diese Pilze entwickeln sich überwiegend im Gewebe der Pflanze. An die Oberfläche der grünen Pflanzenteile dringen nur die meist rostbraunen Pusteln. Die erst punktförmig auftretenden Pusteln an Blättern und Stängeln, führen zu gelblich und später, beim Absterben der befallenen Stellen, zu dunkelbraunen bis schwarzen Flecken.

Im Ernstfall helfen gegen Rostkrankheiten nur resistente Sorten und vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahmen. Da die Rostpilze im Getreideanbau im Ausfallgetreide überwintern, muss es vor dem Auflaufen der Herbstsaat beseitigt werden.  Denn wenn der Rost einmal “blüht”, muss er wegen der schnellen Ausbreitung schnell bekämpft werden.

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